Das Leben ohne äußeres Kennzeichen der Berufung, praktisch „verborgen unter dem Blick des Vaters und IHN zu lieben und dahin zu wirken, dass ER geliebt wird, ganz hingegeben für seine Kirche", ist ein wesentliches Merkmal des geistlichen Weges in CARITAS CHRISTI. Voraussetzung für diesen Weg ist die konsequente kontemplative Ausrichtung. Die Mitglieder leben kontemplativ, d.h. im Bewußtsein der ständigen Gegenwart Gottes. Was sie in der Verbundenheit mit dem göttlichen Vater und seinem menschgewordenen Sohn in Gebet und Meditation erfahren, fließt in ihr Tun. Deshalb ist ein kontemplatives Leben auch immer apostolisch, auch in Alter und Krankheit, wenn keine äußeren Werke mehr möglich sind. – Eines der ersten Mitglieder von CARITAS CHRISTI gab für dieses Leben Zeugnis in einem Brief an P. Perrin: „… Für mich – Sie wissen es – war es mein vorgezeichneter Weg, der es mir erlaubte, immer mit dem Herrn zu sein, ohne die anderen zu verlassen: der Weg des verborgenen Lebens oder des Lebens, verborgen in Gott…
Die Heilige, der wir uns besonders verbunden fühlen, ist Katharina von Siena, die in ihrem Milieu dem Evangelium radikal folgte, mitten im Alltag kontemplativ lebte und deren Vorbild auch heute immer aktuell und wegweisend ist.

     
 
     
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